DJK TuS Rotthausen – DJK Arminia Bochum: 1 : 0 ( 0 : 0 )

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Nichts für schwache Nerven!

Die deutliche Niederlage in Wiemelhausen war schnell abgeharkt. Am Sonntag ging es gegen Arminia Bochum gegen ein Team, dass durchaus auf Augenhöhe mit uns gesehen werden durfte. Gegen den Gast aus Bochum, der mit Spielführer Christian Wieschnewski, einem ehemaligen Rotthauser, anreiste, musste Thomas Kania weiterhin auf Adam Targonski verzichten. Darüber hinaus fehlte noch Gerrit Praß, der eine Gelbsperre absitzen musste.

Pünktlich mit dem Anstoß der Partie setzte auch ein leichter Regen ein. Wir hatten vom Anstoß weg auch gleich die ersten guten Aktionen. Bereits in der 2. Spielminute zog Marcel Bartodziej auf der linken Angriffsseite mit dem Ball auf und davon, er kurvte an der Strafraumgrenze nach innen, ließ zwei weitere Abwehrspieler aussteigen und schloss mit dem rechten Fuß ab. Den Schuss konnte Mehmet Cil im Tor der Gäste jedoch parieren. Weitere Angriffe folgten. Die Anfangsminuten gehörten uns. Nach einer Viertelstunde kamen auch die Gäste ins Spiel und es entwickelte sich ein interessantes Spiel mit Torszenen auf beiden Seiten. Insbesondere Arminia-Stürmer Marigon Hajitzaj war von uns nur schwer in den Griff zu bekommen. Auf der Gegenseite war es immer wieder Marcel Bartodziej, der die Bochumer Abwehr vor schwierige Aufgaben stellte. Kurz vor der Pause knallte er das Leder unter die Latte des Arminen-Tores. Von dort prallte das Leder aber wieder ins Feld zurück. So ging es torlos in die Pause.

Beide Mannschaften kamen unverändert zurück. Auch am Spielgeschehen änderte sich wenig. In einer ausgeglichenen Partie erarbeiteten sich beide Teams ihre Chancen. Mit zunehmender Spielzeit erspielten wir uns jedoch ein leichtes Übergewicht. Insbesondere die Großchancen auf unserer Seite häuften sich. Aber mal verpasste Julien Jeroschewski um Schuhspitzenbreite eine Hereingabe, mal rettete der Keeper gleich zweimal gegen Patrick Willam und Christian Czedzak, ein anderes Mal spielte Czedze auch den Keeper auf engstem Raum schon aus, scheiterte mit seinem Sc

huss aus 8 Metern dann jedoch an einem zur Linier zurückgelaufenen Abwehrspieler.  Es war wie verhext. Die Murmel wollte einfach nicht ins Tor. Aber wir rannten weiterhin an. Tobi Klein führte im Mittelfeld Regie, Pierre Lehnebach wurde auf der rechten Seite immer stärker, Julien Jeroschewski rannte sich die Lunge aus dem Leib und stürzte sich in jeden Zweikampf. Hinten standen mit Kai Dembski und Manuel Just zwei Felsen in der Brandung. Und vorne hatten wir ja noch den Marcel Bartodziej. In der 71. Spielminute wurde er auf der rechten Seite frei gespielt. Er zog flach und hart ab auf die lange Ecke. Der Keeper war geschlagen, am langen Pfosten stand noch ein Arminia-Spieler. Der konnte jedoch nicht mehr schnell genug reagieren und lenkte das Leder bei seinem Abwehrversuch ins eigene Tor. 1 – 0! Der Treffer wirkte wie eine Erlösung. Thomas Kania wechselte nun aus. Für den angeschlagenen Tobias Klein kam Dominik Flott in die Partie. Das Spiel nahm nun auch an Härte und Verbissenheit zu. Die Gäste versuchten sich wieder aus der Umklammerung zu lösen und starteten eigene Angriffe. Mehrfach erhielt Andre Zimmer die Gelegenheit sich auszuzeichnen. Auch unsere Abwehrspieler warfen sich nun mit aller Kraft den Angriffsbestrebungen der Gäste entgegen. Mehr als nur eine brenzlige Situation galt es nun noch zu überstehen. Aber auch auf der Gegenseite ergaben sich nun mehr Räume und die Gelegenheit, den sprichwörtlichen Sack zuzumachen. Wir wechselten noch einmal aus. Für Marcel Bartodziel kam mit Christian Schauf ein weiterer kopfballstarker Abwehrspieler in die Begegnung. Die Rotthauser Anhänger fieberten dem Abpfiff entgegen. 90 Minuten waren rum. Die Unparteiische zeigte drei Minuten Nachspielzeit an. Ein letzter Angriff der Gäste. Hoch fliegt der Ball diagonal von der rechten Seite auf den linken Angriffsflügel der Arminen. Keeper Andre Zimmer kommt raus, unterläuft den Ball jedoch und reißt im Fallen seinen Gegenspieler zu Boden. Atemloses Entsetzen auf Rotthauser Seite. Aufatmen erst, als die Schiedsricherterin auf Freistoß für unser Team entscheidet. Das hätte man gut und gerne auch anders sehen können. Ein langer Abschlag nach vorne noch und Schluss! Ein sicherlich verdienter Sieg, wenn man den gesamten Spielverlauf und die Vielzahl an Torchancen betrachtet, aber wegen der letzten Szene auch ein wenig glücklich.

Am kommenden Sonntag steht ein weiteres 6-Punkte-Spiel an. Um 15.00 Uhr treffen wir im Wittener Wullen-Stadion an der Westfalenstr. 72 auf den VfB Witten-Annen.

Aufstellung:  Andre Zimmer, Basti Lübeck, Manuel Just, Dominik Marzinski, Pierre Maurice Lehnebach, Kai Dembski, Tobias Klein (Dominik Flott), Julien Jeroschewski, Christian Czedzak, Marcel Bartodziej (Christian Schauf),  Patrick Willam,

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